Obwohl Metallzäune ästhetisch und langlebig sind, sind sie leider nicht unzerstörbar und können mit der Zeit anfangen zu rosten. Dieser scheinbar harmlose Vorgang kann letztendlich zu einer Beschädigung oder Auflösung des Zauns führen. Wie halten Sie Ihren Metallzaun lange Zeit in perfektem Zustand? Diese Frage beantworten wir in unserem Text.
Wie pflegt man einen Zaun?
Schmutz, Staub, Blätter, Vogelkot und sogar saurer Regen können die Schutzbeschichtung eines Metallzauns beschädigen und den Korrosionsprozess beschleunigen. Daher sollten Sie den Zaun mindestens einmal im Jahr mit geeigneten Mitteln waschen. Was braucht man zum Zaunwaschen? Die Grundelemente sind:
- Eimer mit warmem Wasser,
- milde Reinigungsmittel (Reinigungsmittel, die die Zaunoberfläche nicht beschädigen),
- weiche Bürste oder Schwamm,
- sauberes Wasser zum Spülen,
- trockene Tücher oder Lappen.
Wie geht das?
- Bereiten Sie eine Lösung aus Wasser und Reinigungsmittel vor.
- Waschen Sie den Zaun gründlich und achten Sie dabei auf Ecken, Schweißnähte und Fugen.
- Spülen Sie alles mit klarem Wasser ab und entfernen Sie alle Reinigungsmittelreste.
- Trocknen lassen oder, falls gewünscht, trocken wischen, um Feuchtigkeitsspeicherung zu vermeiden.
Bei der Wartung von Metallzäunen sollten keine aggressiven Reinigungsmittel verwendet werden, da diese die Stabilität der Konstruktion eher beeinträchtigen als verbessern können. Es lohnt sich auch, auf die Werkzeuge zu achten, die wir zur Pflege der Zäune verwenden. Verwenden Sie Drahtbürsten oder Schwämme, die Metalloberflächen nicht zerkratzen.
Schutz vor Korrosion
Um den Zaun über viele Jahre in einem guten technischen Zustand zu halten, ist es wichtig, der Rostbildung vorzubeugen oder die Schmutzschicht vom Zaun zu entfernen. Es gibt mehrere wirksame Möglichkeiten, Metall vor Korrosion durch atmosphärische Einflüsse zu schützen. Die beliebtesten davon sind:
- Lackieren, das eine Schutzschicht auf der Metalloberfläche erzeugt,
- Verzinken oder Galvanisieren, wodurch Schutzschichten auf der Metalloberfläche entstehen,
- Verwendung spezieller Chemikalien
Streichen von Metallzäunen
Durch den Lackiervorgang entsteht eine dichte Schutzbarriere, die den direkten Kontakt des Metalls mit Feuchtigkeit und Luft – den Hauptfaktoren für Korrosion – verhindert.
Was ist wissenswert?
- Bevor Sie mit dem Streichen beginnen, reinigen Sie die Oberfläche von Rost, Schmutz und alter Farbe.
- Eine Korrosionsschutzgrundierung ist unerlässlich, um die Lackhaftung zu verbessern und das Metall von innen zu schützen.
- Die besten Ergebnisse werden durch zweimaliges Streichen mit wetterbeständiger Farbe erzielt.
Verzinken und Galvanisieren
Wenn Sie eine fortschrittliche, industrielle Lösung suchen, entscheiden Sie sich für Feuerverzinkung oder Galvanisierung. Dabei handelt es sich um Verfahren, bei denen auf der Metalloberfläche eine dünne, aber haltbare Zinkschicht entsteht, die als Schutzschild fungiert.
Feuerverzinkung – Metall wird in geschmolzenes Zink getaucht, wodurch eine Beschichtung entsteht, die gegen Witterungseinflüsse und mechanische Beschädigungen beständig ist.
Galvanisieren – dabei wird Metall in einem elektrochemischen Bad mit einer dünnen Zinkschicht überzogen. Die Wirkung ist sehr gut, allerdings ist die entstehende Korrosionsschutzschicht dünner als bei der Feuerverzinkung. Es eignet sich gut für leichte Strukturen und dekorative Elemente.
Chemische Mittel – schneller Schutz und Pflege
Es ist nicht immer notwendig, einen Zaun gleich zu streichen oder zu verzinken. In vielen Fällen genügen spezielle Chemikalien, die wie diese Maßnahmen eine unsichtbare Schutzschicht bilden und Feuchtigkeit abweisen. Sie funktionieren auf drei Arten:
Sie schützen die Metalloberfläche vor dem Kontakt mit Wasser und Sauerstoff.
Sie bekämpfen vorhandene Korrosionsherde.
Sie verstärken die Schutzwirkung von Lack oder Zink.
Zaunpflege
Um Metallzäune in einem möglichst guten Zustand zu halten, ist es wichtig, regelmäßig zu überprüfen, ob sich an den einzelnen Elementen der Konstruktion Rost gebildet hat. Langlebige Metallzäune sind solche, die vom Eigentümer gut gepflegt werden. Der Korrosionsprozess kann mechanische Schäden beschleunigen, was dazu führen kann, dass die Schutzoberfläche ihre Funktion nicht mehr richtig erfüllt und das Metall direkt den Witterungseinflüssen ausgesetzt ist. Um den Metallzaun in einem guten Funktionszustand zu halten, ist es wichtig, den Zustand des Zauns regelmäßig zu überprüfen und Mängel, Verschmutzungen und andere Gefahrenquellen zu beseitigen.
Nach dem Grundsatz „Vorbeugen ist besser als Heilen“ ist die Instandhaltung des Zauns einfacher und kostengünstiger, bevor ernsthafte Schäden an seiner Struktur auftreten. Doch was tun, wenn Ihr Zaun bereits mit einer Rostschicht überzogen ist? Dann wird die Renovierung des Zauns zu einem komplizierteren Prozess. Zunächst müssen Sie die alte Beschichtung entfernen, die Zaunoberfläche entrosten, einen neuen Korrosionsschutz auftragen und die Metallkonstruktion streichen. Dieser Vorgang soll ihm eine längere Lebensdauer verleihen.